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07.10.2021: BVL veröffentlicht RASFF-Bericht 2020

Das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel, Lebensmittelbedarfsgegenstände und Futtermittel, kurz RASFF, schützt Verbraucherinnen und Verbrauchern vor belasteten bzw. kontaminierten Lebensmitteln. Die Mitglieder des Informationsnetzwerkes, unter anderem die EU-Kommission sowie alle EU-Mitgliedsstaaten, informieren sich über das RASFF über potenziell gesundheitsgefährdende Lebensmittel, Futtermittel und Lebensmittelkontaktmaterialien. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) als nationale Behörde hat aktuell den Bericht 2020 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass mehr als 90 % der Meldungen Lebensmittel betrafen. Als häufigster Warngrund wurde Ethylenoxid genannt, ein Gas, das zur Bekämpfung von Pilzen und Bakterien bei Lebensmitteln eingesetzt wird und in der EU wegen seiner potenziell krebserregenden und
erbgutschädigenden Wirkung verboten ist. In Deutschland steht rund ein Drittel aller Warnmeldungen (173) mit Ethylenoxid im Zusammenhang. Rund 23 % der gesamten Meldungen hatten einen Bezug zu Deutschland, d. h. das zu beanstandende Produkt wurde in Deutschland hergestellt, nach Deutschland geliefert oder an einer deutschen Grenzkontrollstelle abgewiesen. Die häufigsten Warngründe in 2020 waren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, gefolgt von unerwünschten Mikroorganismen wie Salmonellen und Listerien als auch mögliche Fremdkörper. Die Produktkategorie „Nüsse, Nussprodukte und Samen“ war die am häufigsten genannte Kategorie. Etwa jede vierte Meldung, bei der ein Vertrieb nach Deutschland gemeldet wurde, entfielen auf diese Kategorie – gefolgt von den Kategorien „Geflügelfleisch und Geflügelfleischererzeugnisse“ (10 %) und „Getreide und Backwaren“ (9 %).

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Zulassungsbedingungen für das Studium der Veterinärmedizin

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Aktuell entscheidet hauptsächlich der NC.

Nein, für mich passt das so.
Ich würde mir den Schwerpunkt auf speziellen Praktika wünschen
Ich würde mir den Schwerpunkt auf einem speziell für Veterinärmediziner konzipierten Mediziniertest wünschen.
Alle Bewerber sollten ein Auswahlgespräch führen müssen, das entscheidet.
Mind. 50% der Studienplätze sollten an männliche Bewerber vergeben werden, um wieder mehr Vollzeit-Tierärzte auszubilden.
Das kostenfreie Studium sollte an Vollzeit-Arbeitsverpflichtung für mind. 10 Jahre gekoppelt werden.
Die Breitband-Approbation sollte abgeschafft und dafür mehr auf einen Berufsweg fokussierte Tierärzte ausgebildet werden, z.B. Lebensmittelkontrolle, Veterinäramt, Großtierpraxis, Nutztierpraxis usw.