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13.10.2021: Insektenmehl-Produktionsanlage entsteht in Rostock

Für die Produktion von Insektenmehl wird in Rostock eine knapp 800 Quadratmeter große Produktionshalle entstehen. Hier sollen künftig pro Monat 1,5 Tonnen Mehl aus Mehlwürmern produziert werden, das als Lebensmittel dienen soll. Die Produktion des jungen Rostocker Start-up-Unternehmens Inova Protein wird nach Fertigstellung der Halle dann von jetzt 150 Kisten mit Mehlwürmern und Käfern in unterschiedlichen Entwicklungsstadien auf 25.000 Kisten erhöht. Das Innovationskonzept sieht eine vollständige Automatisierung der Produktion sowie der Qualitätskontrolle vor. Die Vorteile des Insektenmehls im Vergleich zu Proteinen aus der Nutztierhaltung liegen in dem geringeren Verbrauch von CO2, Wasser und Futter.
Zudem entstehen keine Abfälle, wie Geschäftsführerin Raijana Schiemann erklärt. Seit Mai 2021 ist der gelbe Mehlwurm (Tenebrio molitor) von der EU als erstes Insekt als neuartiges Lebensmittel zugelassen. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) darf die getrocknete Larve des Mehlwurms als Ganzes oder gemahlen verkauft werden. Außerdem kann sie als Zutat bis zu einem Anteil von zehn Prozent in verschiedenen Lebensmitteln, zum Beispiel Nudeln oder Keksen, eingesetzt werden. „Es ist ein Lebensmittel unter vielen und eine Bereicherung des Speisezettels“, sagte BVL- Expertin Evelyn Breitweg-Lehmann. Und letztlich sei es eine Geschmacksache, über die die VerbraucherInnen zu entscheiden haben.

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Zulassungsbedingungen für das Studium der Veterinärmedizin

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Aktuell entscheidet hauptsächlich der NC.

Nein, für mich passt das so.
Ich würde mir den Schwerpunkt auf speziellen Praktika wünschen
Ich würde mir den Schwerpunkt auf einem speziell für Veterinärmediziner konzipierten Mediziniertest wünschen.
Alle Bewerber sollten ein Auswahlgespräch führen müssen, das entscheidet.
Mind. 50% der Studienplätze sollten an männliche Bewerber vergeben werden, um wieder mehr Vollzeit-Tierärzte auszubilden.
Das kostenfreie Studium sollte an Vollzeit-Arbeitsverpflichtung für mind. 10 Jahre gekoppelt werden.
Die Breitband-Approbation sollte abgeschafft und dafür mehr auf einen Berufsweg fokussierte Tierärzte ausgebildet werden, z.B. Lebensmittelkontrolle, Veterinäramt, Großtierpraxis, Nutztierpraxis usw.