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22.11.2021: Entschädigungszahlung für Wild aus ASP-Restriktionszone

Anfang vergangener Woche gab es den ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Mecklenburg-Vorpommern. Betroffen ist ein Betrieb mit ca. 4.000 Mastschweinen in Lalendorf bei Güstrow. Alle Tiere sind inzwischen getötet worden. Gleichzeitig hat auch die Zeit der herbstlichen Drückjagden im Land begonnen, die Agrarminister Dr. Till Backhaus auch wie geplant durchführen lassen möchte. Denn gerade jetzt ist es besonders wichtig, den Wildbestand deutlich zu reduzieren, um die Übertragungsmöglichkeiten zu verringern. Da das in der ASP-Restriktionszone erlegte Wild nicht verwertet werden darf, zahlt das Land den Jagdausübungsberechtigten eine entsprechende Entschädigung. „Es ist wichtig, dass wir im Umkreis des betroffenen Betriebes sicherstellen, dass die ASP nicht in die Schwarzwildpopulation eingetragen wird. Wir müssen die herbstlichen Drückjagden nutzen, um die
Schwarzwildpopulation weiter abzusenken und damit das Übertragungsrisiko zu minimieren. Gleichzeitig können wir im großen Stil Proben nehmen, um zu kontrollieren, ob möglicherweise der Virus bereits in die Wildschweinbestände eingetragen wurde. Da den Jagdausübungsberechtigten jedoch wertvolles Wildbret verloren geht, werden wir ihnen pro erlegtem und beprobtem Stück 100 Euro zahlen“, erklärt Agrarminister Dr. Till Backhaus. „Da ich selbst Jäger bin, weiß ich, wie schwer es fällt, Wild zu jagen, ohne es verwerten zu können. Daher bedanke ich mich sehr bei der Jägerschaft, die seit dem ersten Auftreten der Seuche in Deutschland im vergangenen Jahr hervorragend geholfen hat, damit es nicht zu einem aktiven Geschehen in unserem Land kommt. Dabei haben die Jäger den Wildbestand deutlich reduziert, um die Übertragungsmöglichkeiten zu verringern“, so der Minister abschließend.

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