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25.11.2021: Praxisleitfaden Wolf einstimmig genehmigt

Am heutigen Donnerstag (25.11.2021) beginnt die zweitägige Umweltministerkonferenz (UMK). Eines der zentralen Themen wird der Umgang mit dem Wolf sein. Einem Praxisleitfaden zur Erteilung artenschutzrechtlicher Ausnahmen beim Wolf haben bereits im Vorfeld alle 16 UmweltministerInnen zugestimmt, was Gastgeber und UMK-Verhandlungsführer Dr. Till Backhaus, Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, freudig verkündete: „Ich freue mich, dass wir mit Hilfe eines Umlaufverfahrens bereits vor Konferenzbeginn einen einstimmigen Beschluss zum Wolf herbeiführen konnten. Alle 16 Bundesländer und der Bund haben demnach einem Praxisleitfaden zur Erteilung artenschutzrechtlicher Ausnahmen beim Wolf nach Bundesnaturschutzgesetz zugestimmt, der klar und rechtssicher vorgibt, unter welchen
Voraussetzungen ein Wolf getötet werden darf. Dieser wurde von den Ländern gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundeslandwirtschaftsministerium erarbeitet und trägt maßgeblich die Handschrift von Mecklenburg-Vorpommern.“ Neben dem Umgang mit dem Wolf legt der Praxisleitfaden auch die rechtlichen Grundlagen sowie Herdenschutz und Entnahmen von einzelnen Tieren fest. Damit ist der Praxisleitfaden insbesondere für die zuständigen Behörden eine wichtige Hilfestellung beim weiteren Umgang mit dieser durch Europarecht streng geschützten Art. „Auch betroffene Tierhalter – insbesondere Schaf- und Ziegenhalter – halten nun ein Papier in den Händen, das zum Beispiel das Vorgehen im Falle eines Nutztierrisses transparent und bundesweit einheitlich regelt“, führte Backhaus aus.

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