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05.01.2022: StIKo Vet Leitlinie zur Impfung von Fischen

Erstmals hat die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) eine Leitlinie zur Impfung von Fischen vorgelegt. Diese Leitlinie konzentriert sich auf Nutzfische, die in Deutschland in Aquakultur aufgezogen werden. Aussagen zu Wild- und Zierfischen fehlen. TierärztInnen und TeichwirtInnen erhalten auf diese Weise einen Überblick über wichtige Impfindikationen bei Nutzfischen, u.a. Forellen, Forellenartige sowie Karpfen, Aale und Europäische Welse. Die Leitlinie ist aufgebaut wie die Leitlinien für Kleintiere, Pferde, Rinder und kleine Wiederkäuern sowie Schweine. Zur
Anwendung bei Fischen sind in Deutschland und in der Europäischen Union nur sehr wenige Impfstoffe zugelassen. Soweit es zugelassene Impfstoffe gibt, wurden diese in den Fachinformationen für die jeweilige Infektionskrankheit aufgelistet. Sofern keine Impfstoffe zugelassen sind, ist es möglich und ggf. erforderlich, bestandsspezifische Impfstoffe einzusetzen, die bei Fischen anteilsmäßig eine besonders große Rolle spielen. Da es bei Fischen erhebliche Unterschiede bei der Impfung gibt, enthält die Leitlinie auch grundsätzliche Überlegungen zu Impftechniken, Impfzeitpunkt (Wassertemperatur, Gewicht) und zur Immunologie von Fischen.

Hinweis

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.