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06.01.2022: Änderungen der Tierschutzhundeverordnung

Zum 1. Januar 2022 sind einige Neuregelungen der Tierschutzhundeverordnung in Kraft getreten. Nicht alle Forderungen verschiedener Tierschutzorganisationen konnten erfüllt werden, jedoch begrüßt PETA unter anderem ausdrücklich die Verbesserung von Haltungsanforderungen sowie das Ausstellungsverbot für Hunde mit Qualzuchtmerkmalen. Dazu gehören nicht nur Zuchtausstellungen, sondern auch sogenannte Zuchtleistungsprüfungen und Hundesportveranstaltungen. Die TierschützerInnen fordern jedoch weiterhin ein Nachzuchtverbot der sogenannten Qualzuchten, um diesen Tieren ein Leben mit Schmerzen und Leid zu ersparen. Dazu gehören meist Hunde und Katzen, die unter Atemnot leiden, blind oder
taub sind oder auch verkrüppelte Körperteile aufweisen. Das werde billigend in Kauf genommen, um einem fehlgeleiteten Schönheitsideal gerecht zu werden, so PETA. Als einen großen Erfolg in der neuen Tierschutzhundeverordnung sieht die Tierschutzorganisation auch das grundsätzliche Verbot der Anbindehaltung von Hunden an, das ab 2023 in Kraft treten soll. Jedoch wird die Haltung von Hunden in Zwingern weiterhin erlaubt sein, was die Befürchtung anheizt, dass viele Vierbeiner, die aus der Anbindehaltung kommen, dann ein Leben im Zwinger erwarten wird. Auch äußerte PETA Kritik daran, dass der Schutz von Hunden und Katzen vor dem illegalen Handel keine Erwähnung in der neuen Tierschutzhundeverordnung gefunden hat.

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.