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07.01.2022: Ursache für Fischsterben in Rügen noch nicht geklärt

Ein anhaltendes Fischsterben auf der Insel Rügen bereitet aktuell große Sorgen. Seit Weihnachten wurden sowohl auf dem Kleinen Jasmunder Bodden und dessen Uferbereich als auch auf dem Großen Jasmunder Bodden zahlreiche tote Fische entdeckt. Die Ursache ist noch nicht geklärt. „Unmittelbar nach Bekanntwerden des Fischsterbens wurden Wasserproben genommen und Untersuchungen angestellt. Auch einzelne Fische wurden im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) untersucht – alles bisher ohne Befund. Es gibt keine Auffälligkeiten beim pH-, Sauerstoff- oder Salzgehalt. Daher können wir im Moment auch nicht
sagen, ob das Sterben voranschreitet. Das bereitet mir große Sorge“, erklärte Agrar- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. Als weitere Maßnahmen wurden das kurzfristige Einsammeln sowie die Entsorgung der toten Fische beschlossen. Ab kommenden Montag sollen mit Booten, Absammlern an Land und geeigneten Containern der größtmögliche Anteil der Kadaver beseitigt werden. Erst dann ließe sich auch einigermaßen abschätzen, wie umfangreich das Fischsterben auf Rügen ist, so Backhaus. Aktuell laufen im LALLF in Rostock die toxikologischen Untersuchung der Fischkadaver, mit deren Ergebnis frühestens am Montag gerechnet werden könne, so der Minister abschließend.

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.