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11.01.2022: Populationen von Siedlungsvögeln weiterhin stabil

Am vergangenen Wochenende fand erneut die „Stunde der Wintervögel“ statt und viele VogelfreundInnen waren aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel im Park, im Garten oder auf der Terrasse zu zählen. Bis zum vergangenen Sonntagabend waren an den NABU bereits 3,2 Millionen Vögel aus 88.000 Gärten und Parks übermittelt worden. Da die zahlreichen TeilnehmerInnen noch bis zum 17. Januar 2022 die Möglichkeit der Meldung haben, erwartet die Naturschutzorganisation noch deutliche Zuwächse. Wie die ersten Auswertungen zeigen, haben sich die Bestände
von Kohlmeisen und Blaumeisen im vergangenen Jahr deutlich erholt, während die des Erlenzeisigs und der Wacholderdrossel den stärksten Rückgang verzeichneten, was den ExpertInnen aber keine großen Sorgen bereitet, da die Winterbestände von Jahr zu Jahr stark schwanken. Erfreulich ist, dass bei vielen typischen Siedlungsvögeln wie Haussperling, Rotkehlchen, Türkentaube und Star, nur geringe Änderungen zum Vorwinter auszumachen sind. Dennoch sind laut NABU die Populationszahlen der Wintervögel in den letzten zwölf Jahren kontinuierlich gesundken.

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.