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14.01.2022: Aujeszkische Krankheit bei Jagdhund festgestellt

Die Aujeszkische Krankheit ist eine Viruserkrankung, die hauptsächlich bei Wild- und Hausschweinen auftritt. Besonders bei Wildschweinen breitet sich die Erkrankung immer mehr aus. Für Hunde ist die Aujeszkische Krankheit tödlich. Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) hat aktuell eine Infektion mit Todesfolge bei einem Hund in Trier-Saarburg bestätigt. Der Jagdhund hatte Kontakt zu einem Wildschwein. Das LUA empfiehlt JägerInnen daher dringend, ihre Hunde von erlegtem Schwarzwild fernzuhalten und besonders keine entnommenen Innereien roh zu verfüttern. Ein infizierter Hund zeigt nach einer Inkubationszeit von zwei bis neun Tagen zunächst Symptome
wie einen intensiven Juckreiz. Teilnahmslosigkeit, Fieber, Schluckbeschwerden, Atemnot, Bewegungsstörungen und Lähmungserscheinungen kommen bei Fortschreiten der Krankheit hinzu. Der Tod tritt gewöhnlich ein bis drei Tage nach Einsetzen der ersten klinischen Anzeichen ein. Eine Impfung bzw. Therapie gegen die Aujeszkysche Krankheit gibt es für Hunde nicht. Ein Eintrag des Erregers in Hausschweinebestände würde zu massiven wirtschaftlichen Schäden führen, wie das LUA betont. Daher muss bei Hausschweinen in Freilandhaltung ein direkter oder indirekter Kontakt zu Wildschweinen unbedingt vermieden werden.

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.