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17.01.2022: Aufzucht von Insekten optimiert

Um die Ernährung der stetig wachsenden Weltbevölkerung zu sichern, ist die Suche nach alternativen Protein- und Fettträger für die Fütterung von Nutztieren von hoher Wichtigkeit. Eine Herausforderung der Insektenproduktion als künftiges Futtermittel ist die Automatisierung der Aufzucht, damit ausreichende Mengen hergestellt werden können. Ein Team von WissenschaftlerInnen verschiedener Hochschulen entwickelte im Rahmen eines Projektes der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) eine kleinmaßstäbliche Anlage zur Produktion von Insekten, die den gesamten Weg der Aufzucht – vom Ei bis zur Larve – sowie die Weiterverarbeitung der Insekten zu Futtermitteln umfasst. Um diesen Prozess zu optimieren, haben sich verschiedene
Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Maschinenbau sowie Futtermittelproduktion zusammengefunden und erstmalig zusammengearbeitet. Das Forschungsprojekt war Ende vergangenen Jahres unter den Nominierten für den Otto von Guericke-Preis der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. Neben der Futtermittelherstellung für Nutztiere können die gezüchteten Insekten oder deren Bestandteile auch in der Produktion von Fleischersatz und Lebensmitteln oder bei der Herstellung von Kosmetika und Pharmazeutika eingesetzt werden. Die Ergebnisse dieser technologieoffenen Forschung kommen mittelständischen Unternehmen in Deutschland aus allen Branchen zugute, was weltweit einzigartig ist.

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Borchert-Kommission

Sind Sie dafür, dass die Bundesregierung an den von der Borchert-Kommission erarbeiteten Plänen zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland festhalten sollte?

Ja, unbedingt, sonst war alles umsonst.
Die Vorschläge sollten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes überprüft werden.
Nein, die Pläne waren von Anfang an Wunschdenken.
Nein, die Pläne liegen weit hinter dem gewünschten Tierwohlgedanken zurück.
Das kann ich nicht beurteilen.