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18.05.2022: Grundlegende Novellierung des Tierschutzgesetzes gefordert

Am 24. Juni vor genau 50 Jahren ist das Tierschutzgesetz in Deutschland in Kraft getreten. Knapp 30 Jahre später wurde der Tierschutz als Staatsziel in das Grundgesetz aufgenommen. Bis heute jedoch findet dieser nicht genügend Berücksichtigung, mahnt der Deutsche Tierschutzbund an. „Der Tierschutz als Staatsziel eröffnete erstmals die Möglichkeit, die Interessen der Tiere gegen die der Tiernutzer durchzusetzen. Die Politik hat in all den Jahren jedoch versäumt, das Staatziel mit Leben zu füllen. Noch immer diskutiert man viel über den Nutzen des Tieres – und zu wenig über den Schutz. Es braucht endlich grundlegende Systemänderungen, die dem Staatsziel gerecht werden und sich im Tierschutzgesetz
wiederfinden. Es geht um unsere Mitgeschöpfe, aber auch – mit Blick auf die landwirtschaftliche Tierhaltung - um die planetaren Grenzen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Schröder mahnt zudem die noch immer herrschenden Missstände in der Tierhaltung an. Forschung, Zoo und Zirkus stehen hier besonders in der Kritik. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher eine grundlegende Novellierung des Tierschutzgesetzes, die dem Tierschutz zu einem möglichst hohen Stellenwert im deutschen Rechts- und Wertesystem verhilft. Die Forderung der Tierschützer beinhaltet das Implementieren eines Bundestierschutzbeauftragten sowie die Schaffung einer eigenen Stabsstelle Tierschutz.

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GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.