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Erster ASP-Ausbruch in Baden-Württemberg

27.05.2022

In Baden-Württemberg ist erstmals die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Betroffen ist ein Mastschweinebetrieb in Forchheim (Landkreis Emmendingen), in dem 16 verendete Schweine positiv auf das ASP-Virus getestet worden waren. Das Landratsamt Emmendingen hat die Tötung der übrigen 20 Schweine durchgeführt, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden. Zudem wurden zur Seuchenbekämpfung rund um den Betrieb großräumige Schutzzonen eingerichtet. Landwirtschaftsminister Peter Hauk äußerte sich trotzdem optimistisch: „Die Afrikanische Schweinepest hat Baden- Württemberg erreicht. Wir sind gut vorbereitet, alle notwendigen Maßnahmen wurden umgehend
ergriffen.“ Wie das Ministerium bekannt gab, sollen täglich etwa 20 Zweier-Teams mit Suchhunden die Wälder in der Umgebung auf Wildschwein-Kadaver absuchen. Die Suche wird zusätzlich durch Drohnen mit Wärmebildkameras unterstützt. Die Schweine des betroffenen Betriebs waren auf einem Freilandgehege gehalten worden, das mit einem doppelten Zaun vor Wildtieren geschützt war. Daher gehe man davon aus, dass der Eintrag der ASP nicht über Wildschweine erfolgt ist. Hauk zeigte sich zuversichtlich, dass das Geschehen lokal begrenzt bleibe. Wie sich die Mastschweine in Forchheim angesteckt haben, ist noch unklar. Vermutlich aber sei "infiziertes Material" in das Schweinefutter geraten, so Hauk.

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GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.