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11.05.2022: Rahmenbedingungen als Voraussetzung für Bürohunde

Der Beginn der Corona-Pandemie und die damit einhergehenden temporären Veränderungen haben viele Menschen veranlasst, sich ein Haustier anzuschaffen. Inzwischen sinken die Inzidenzen und viele ArbeitnehmerInnen müssen das Homeoffice beenden und wieder ins Büro. Um den Vierbeiner nicht unbetreut zu Hause lassen zu müssen, nehmen zahlreiche HalterInnen das Angebot ihrer ArbeitgeberInnen an, den Hund mit an den Arbeitsplatz zu nehmen. Die sogenannten Bürohunde können sogar den Arbeitsstress mindern sowie zu einer besseren Kommunikation beitragen. Doch dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen, wie Alexandra Ennsberger von der FH Burgenland erklärt. Anhand von acht deskriptiven Fallstudien, die in
Unternehmen mit Bürohunden durchgeführt wurden, erforschte sie für ihre Masterarbeit im Studiengang Human Resource Management und Arbeitsrecht die wichtigsten Rahmenbedingungen, die eine erfolgreiche Integration des Hundes ins Arbeitsumfeld ermöglichen. „Viele Studien zeigen, dass die Interaktion mit einem Hund messbare Vorteile für die physische und psychische Gesundheit des Menschen haben kann“, betont Ennsberger. Neben dem Verhalten des Hundes, dem Einverständnis der betroffenen KollegInnen und der Definition hundefreier Bereiche sei aber die regelmäßige Kommunikation innerhalb des Unternehmens von großer Bedeutung, wie die Autorin erklärt, die das Thema von verschiedenen Sichtpunkten beleuchtete.

GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.