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20.05.2022: Schweiz schafft digitales Kompetenzzentrum Landwirtschaft

In der Landwirtschaft schreitet die Digitalisierung rasch voran. Dennoch besteht weiterhin großer Handlungsbedarf, denn der administrative Aufwand für die LandwirtInnen sei noch viel zu groß, so der Schweizer Bundesrat. Die Informationssysteme von Bund, Kantonen sowie Label- und Kontrollorganisationen benötigen dringend eine Interoperabilität, um den LandwirtInnen die Eingabe der Daten zu erleichtern. Daher hat der Bundesrat beschlossen, ein digitales Kompetenzzentrum beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) zu schaffen. Ziel sei, dass Daten stets nur einmal eingegeben werden müssen. Die zweijährige Pilotphase, in der die Grundlagen für das Kompetenzzentrum erarbeitet sowie erste Pilotprojekte zur
Datenstandardisierung durchgeführt werden sollen, startet laut Angaben des BWL im kommenden Jahr. „Der Aufbau soll schrittweise und in enger Abstimmung zu bestehenden Initiativen und Maßnahmen des Bundes wie die "Digitale Verwaltung Schweiz“, das Programm Nationale Datenbewirtschaftung NaDB, die Digitalisierungsstrategie oder die gemeinsame Stammdatenverwaltung erfolgen", schreibt die Landesregierung. In dieser ersten Phase sollen neben den zu erwartenden Kosten zudem Fragen zur zukünftigen Organisationsform, zur Einbindung der verschiedenen bundesinternen und externen Akteure und zum Datenschutz beantwortet werden. Über das Umsetzungsprogramm wird der Bundesrat im Jahr 2025 entscheiden.

GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.