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25.05.2022: Fischseuche erreicht den Harz

Eine Fischseuche, die vorwiegend Lachse und Regenbogenforellen befällt, ist in einem Aquakulturbetrieb im Harzkreis nachgewiesen worden. Ausgelöst wird die Seuche durch das Virus der Infektiösen Hämatopoetischen Nekrose (IHN). Vermutungen liegen nahe, dass das IHN-Virus über Fisch-Zukäufe aus Dänemark in den Betrieb gelangt ist. Vor fast genau einem Jahr war die Seuche in einer dänischen Forellenzucht aufgetreten. Seitdem wurde das Virus in zahlreichen anderen Fischzuchtbetrieben sowie in
Forellenseen des skandinavischen Landes nachgewiesen. Der Betrieb im Harz ist bis auf Weiteres amtlich gesperrt. IHN kann besonders bei sehr jungen Fischen zu hohen Verlusten führen. Erwachsene Fische hingegen können die Infektion überstehen, jedoch als Überträger neue Viren ausscheiden. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Der zuständige Amtstierarzt weist darauf hin, dass für Hobbyangler und auch all diejenigen, die mit Lachsfischen arbeiten, besondere Vorsicht und erweiterte Hygiene gelten sollte.

GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.