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27.05.2022: Rindermaske soll Methangasausstoß reduzieren

Um den Methanausstoß von Rindern zu verringern, hat ein britisches Start Up eine Maske für Kühe entwickelt. Ein eingebauter Katalysator filtert das von den Tieren ausgestoßene Gas und gibt es schließlich als Kohlendioxid und Wasserdampf wieder frei. Die ersten Prototypen wurden bereits getestet und konnten nach Angaben des Start Ups ZELP (Zero Emissions Livestock Project) mehr als 30 Prozent des ausgestoßenen Methans der Wiederkäuer umwandeln. Die Entwickler wurden für ihre Rindermasken mit dem Klimaschutzpreis „Climate Design Award“ ausgezeichnet und
erhielten ein Preisgeld in Höhe von umgerechnet 58.000 Euro. Auch Prinz Charles unterstützt die Gesichtsmasken für Kühe, um den Klimawandel zu bekämpfen. Laut ZELP-Mitgründer und Geschäftsführer Francisco Norris sollen die Methan-Masken im nächsten Jahr auf den Markt kommen, zunächst ausschließlich in Europa. In Form eines Abonnements mit einer jährlichen Gebühr in Höhe von rund 40 Euro pro Tier und Jahr können LandwirtInnen die Masken für ihre Kühe nutzen. Da diese für die Betriebe aus wirtschaftlicher Sicht keinen Vorteil mit sich bringen, ist allerdings noch viel Überzeugungsarbeit nötig.

GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.