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29.06.2022: Mehr Tierwohl durch Verzicht auf Schwanzkupieren

Am 1. Juli 2019 ist der Nationale Aktionsplan Kupierverzicht in Kraft getreten. Doch noch immer kupieren zahlreiche SchweinehalterInnen die Schwänze ihrer Tiere. Wer auf das Kupieren nicht verzichten möchte, muss seitdem eine jährliche Risikoanalyse in seinem Betrieb durchführen, die Stallklima, Beschäftigungsmaterial, Gesundheit und Fitness der Tiere sowie Futter- und Wasserversorgung bewertet. Zudem müssen die LandwirtInnen Schwanz- und Ohrverletzungen dokumentieren. Zum Nachweis der Unerlässlichkeit des Kupierens ist außerdem eine Tierhaltererklärung verpflichtend. Nach und nach entscheiden sich die LandwirtInnen daher für die Haltung unkupierter Schweine, die höhere Anforderungen an die Haltungsbedingungen stellt. Neben mehr Platz für die Schweine, müssen die Buchten und Liegeflächen umgestaltet werden. Um Stress bei
den Tieren zu vermeiden, sollten die LandwirtInnen mit kleineren Gruppen unkupierter Schweine anfangen, denn mit zunehmender Gruppengröße steigt auch die Anzahl der für die Tiere zu klärenden Rangordnungsverhältnisse. Empfohlen wird auch, sowohl die Fütterung als auch das Fütterungssystem auf Schwachstellen zu untersuchen. Zudem spielen das Angebot von Außenklimareizen, der Wärmebedarf, das Aktivitätsverhalten oder auch die Art der Entmistung eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, bei möglichst vielen Tieren einen intakten Ringelschwanz zu erhalten. Die Haltung unkupierter Schweine beinhaltet ebenfalls eine regelmäßige Risikoanalyse. Unterstützung erhalten die Schweine haltenden Betriebe vom „Nationalen Wissensnetzwerk Kupierverzicht“, das auch regelmäßige Informationsveranstaltungen zum Thema veranstaltet.

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