News - Archiv

08.08.2022: 10 Jahre Antibiotikamonitoring im QS-System

Das Antibiotikamonitoring im QS feiert zehnjähriges Jubiläum. Im Jahr 2012 fiel der Startschuss für das Monitoringprogramm, um TierärztInnen und NutztierhalterInnen dabei zu unterstützen, die Tiere so gesund wie möglich zu halten und Antibiotikagaben auf das therapeutisch notwendige Minimum zu reduzieren. Auf Basis einer transparenten Datengrundlage zum Antibiotikaeinsatz in Betrieben mit Schweinen, Geflügel und Rindern, die das QS mit dem Monitoringprogramm bietet, können die Systempartner Therapieoptionen und den verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika planen. Damit wurde eine wichtige
Voraussetzung geschaffen, um den Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung transparent zu machen sowie zu optimieren und damit die Gefahren durch antibiotikaresistente Keime zu reduzieren. Zur Antibiotikaminimierung im Stall möchte auch das Projekt VetMAB beitragen. Dabei handelt es sich um eine Fortbildungsplattform für TierärztInnen und LandwirtInnen. Sie bietet eine Vielzahl anerkannter Online-Fortbildungskurse, in denen es in erster Linie um eine Verbesserung der Haltungsbedingungen sowie des Managements geht, um die Nutztiere vor Erkrankungen zu schützen und so entsprechend weniger Antibiotika einsetzen zu müssen.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen