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09.08.2022: Störe in Europa vom Aussterben bedroht

Laut der aktuellen Roten Liste der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) gehört der Stör weltweit zu den Tiergruppen, die am stärksten vom Aussterben bedroht sind. Eine der 27 bekannten Arten, der Chinesische Löffelstör, gilt seit Juli 2022 bereits als ausgerottet. „Seit der letzten Bewertung in 2010 hat sich die Situation allgemein verschlechtert. Eine Art, der Chinesische Löffelstör (Psephurus gladius) ist bereits als ausgestorben zu betrachten. Eine weitere Art kommt nur noch aufgrund von Besatzmaßnahmen vor, sie gilt als ,in freier Wildbahn ausgestorben‘. Für acht Arten ist der Zustand kritischer als bei der Bewertung von 2010. Der Zustand von 17 Arten blieb unverändert kritisch, und der Zustand einer Art,
die immer noch als kritisch eingestuft wird, hat sich verbessert“, fasst Jörn Gessner, Forscher am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), die Ergebnisse zusammen. Während die Störpopulationen in Nordamerika durch rechtzeitig einsetzende Schutzprogramme nicht als so stark gefährdet gelten, ist die Lage der Fische in Asien und Europa besonders dramatisch. Alle acht in Europa vorkommenden Arten sind als „gefährdet" oder „vom Aussterben bedroht" eingestuft. Anders als früher, als die Kaviargewinnung der Hauptgrund für die Überfischung der Störe war, liegen nun die Gründe für die starken Rückgänge in der Fragmentierung ihrer Lebensräume sowie der Verschmutzung der Flüsse und Meere.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen