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11.08.2022: UBA legt Maßnahmenplan zu Treibhausgasemissionen vor

Die Produktion tierischer Nahrungsmittel hat starke Auswirkungen auf Umwelt und ⁠Klima⁠ und muss daher signifikant gesenkt werden. Auch aus wirtschaftlicher Sicht sollten Maßnahmen ergriffen werden, denn aktuell spiegeln sich die Folgekosten nicht in den Preisen wider. Von einer CO₂-Abgabe auf Rinder rät das Umweltbundesamt (⁠UBA⁠) jedoch ab, da eine notwendige, pauschalisierte Abgabe nicht praktikabel sei und auch zu Ungerechtigkeiten führen würde, da die unterschiedlichen Haltungs- und Produktionsysteme auch Treibhausgasemissionen in unterschiedlichen Mengen verursachen. Stattdessen empfiehlt das Amt einen Maßnahmenmix, denn neben der Produktion ist auch
der Konsum unter gesundheitlichen und Tierwohlaspekten nicht nachhaltig, schreibt das UBA. Derweil arbeitet das Amt in einem Forschungsprojekt, um einen effizienten Instrumentenmix zu konzipieren. Empfohlen werden neben einem grundlegenden Umbau der Nutztierhaltung hin zu weniger Tieren, die zügige Umsetzung des Klimaschutz-Maßnahmenprogramm der Bundesregierung sowie eine Neugestaltung der Subventionen und der Ausbau des ökologischen Landbaus. Zudem rät das UBA zu der Einführung einer Mehrwertsteuer auf tierische Produkte, während der Mehrwertsteuersatz auf pflanzliche Grundnahrungsmittel auf Null gesenkt werden müsse.

Fachkräftemangel

Was muss aus Ihrer Sicht geschehen, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Versorgungskrise bei Haus- und Nutztieren in einigen Regionen führt?

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Andere Zulassungsbedingungen zum Studium
Gehälteranpassung
Mehr Studienplätze schaffen
Weitere Vetmed-Fakultät notwendig
Mehr Privatunis notwendig
Steigerung der Studienplätze durch Kombination von Präsenz- und Online-Uni (Duales Studium)
Verkürzung der Studienzeit durch eingeschränkte Approbation
Erleichterte Anerkennung der Approbation für TierärztInnen aus Drittländern vereinfachen